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Jugendorchester begeistern Zuhörer mit vielseitigem Programm

Am Sonntag, den 7. Mai 2017 fand das zweite Jugendkonzert der Stadtkapelle in der Singoldhalle statt. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr sehr viel Zuspruch fand, wurde sie an gleicher Stelle wiederholt. Auch diesmal waren zahlreiche Zuhörer gekommen, um dem Musikernachwuchs zu lauschen.

Mini-Ohrenwecker feierten Bühnenpremiere

Gleich zu Beginn des Konzerts gab es eine Premiere: Unser Nachwuchsdirigent Ulrich Thanner trat mit seinen „Mini-Ohrenweckern“ zum ersten Mal vor Publikum auf. Das jüngste Ensemble der Stadtkapelle wurde im vergangenen Herbst gegründet und besteht aus Kindern im Alter von 8 bis 11 Jahren. Die beiden Lieder „Hänschen klein“ und „Au claire de la lune“ meisterten die „Minis“ zusammen mit ihrem Dirigenten mit Bravour. Im Anschluss zeigten die beiden Klarinettistinnen Selma Gülten und Julia Malkusch bei einem Duo ihre Freude an der Musik.

Ohrenwecker erweckten Dinosaurier zum Leben

Danach stellten die Ohrenwecker ihr Können unter Beweis. Bei der „Prehistoric Suite“ wurden einige urzeitliche Giganten wieder zum Leben erweckt. Mit dem Werk „Cloud(iu)s – der Wolkenmann“ wurde deutlich, welch tollen Klangkörper das Orchester mittlerweile darstellt. Lilli Jaser zeigte mit dem „Foxtrott“ von Paul Harris, dass sie zurecht beim Landesentscheid des Solo/Duo-Wettbewerbs 92 Punkte erreicht hat. Abgerundet wurde der erste Konzertteil mit der Latin Nummer „Punta Cana“.

Klänge aus Hollywood und vom Broadway

Pompös wurde der zweite Konzertteil vom Jugendblasorchester mit dem Stück „Star Wars – Raiders March“ eröffnet. Dabei handelt es sich um ein Medley, das die bekanntesten Melodien aus den Hollywoodklassikern „Krieg der Sterne“ und „Jäger des verlorenen Schatzes“ beinhaltet. In der zweiten Hälfte waren ebenfalls zwei Solisten zu hören. Felix Rottenegger zeigte am Schlagzeug und Konstantin Schütt am Bariton, was sie auf ihren Instrumenten können. Aus dem Musical „Anatevka“ wurden die bekanntesten Melodien zum Besten gegeben. Die Moderation des Konzerts wurde von den jungen Musikern selbst übernommen. Im ersten Teil führten Vanessa Schirmer und Konstantin Schütt durch das Programm. Den zweiten Konzertteil übernahmen Fabian Strehler, Moritz Rottenegger und Katharina Kästele.

Die beiden Jugendvorsitzenden Maria Geirhos und Franz Thanner bedankten sich bei allen Beteiligten für das gelungene Konzert. Auch Dirigent Milos Glückmann bedankte sich für die tolle Organisation, bevor die Juka gemeinsam mit den Ohrenweckern ihre Zugabe zum Besten gaben. Mit dem Stück „Troika Fantasy“ wurden die Zuhörer nochmals durch osteuropäische Klänge in die russische Taiga entführt.

Frühjahrskonzert am 25. März 2017

 

Besuchen Sie unser diesjähriges Frühjahrskonzert mit unseren drei Orchestern am Samstag, den 25. März in der Singoldhalle Bobingen. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend mit Blasmusik von Musical bis Marsch und vielen bekannten Melodien. Unser musikalischer Leiter Milos Glückmann und seine Co-Dirigenten haben ein vielseitiges Programm zusammengestellt und in intensiver Probenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern einstudiert. Blasmusik Konzert in Bobingen

Volkstanz am 29. Januar im Laurentiushaus

Herzliche Einladung für alle Interessierten zu einem Tanzabend „Volkstanz“ gemeinsam mit Tanzmeister Magnus Kaindl und der Beratungsstelle für Volksmusik des Bezirks Schwaben. Jeder, egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Tanzkenntnisse kann bei diesem Schnupperkurs „Bayerisch Tanzen“ am 29. Januar um 17 Uhr im Laurentiushaus Bobingen mitmachen. Einlass ab 16:30 Uhr.

Tolle Erfolge beim Concertino Solo-/Duowettbewerb

Am ersten Dezemberwochenende war wieder Bezirksentscheid im Rahmen des Concertino Solo/Duo-Wettbewerbs, dieses Mal im Bezirk 15 in Neusäß. Wir von der Stadtkapelle Bobingen entsandten gleich 9 junge Musikerinnen und Musiker und stellten damit die meisten Teilnehmer. Nach einer langen Vorbereitungsphase konnten alle Musikanten ihr Können unter Beweis stellen und tolle Ergebnisse erzielen. Von uns traten als Solisten an: Lilli Jaser, Felix Rottenegger, Konstantin Schütt und als Duett: Selma Gülten & Julia Malkusch, Johannes Schaflitzl & Moritz Rottenegger sowie Paulina Hauser & Johannes Heubeck.

Wir sind stolz auf unsere Musikerinnen und Musiker und gratulieren euch zu den mehr als sehr guten Ergebnissen!

Der Concertino Solo/Duo-Wettbewerb ist ein Wettbewerb des Bayerischen Blasmusikverbandes, der in den Bezirks-/Kreiswettbewerb (Vorentscheid), den Verbands-/Bundeswettbewerb und die letzte Stufe, den Landeswettbewerb gestaffelt ist. Bei den einzelnen Stufen werden die jungen Musikanten in Altersgruppen von I–VI eingeteilt und von einer Fachjury, wie bei einem Wertungsspiel, von 0-100 bepunktet. Es sind 91 Punkte nötig, um sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren. Wir wünschen allen Musikern viel Spaß und Freude an der Musik beim Bundeswettbewerb und bei der Vorbereitung auf zukünftige Wettbewerbe.

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Johannes Schaflitzl (Bariton) & Moritz Rottenegger (Posaune)
mit sehr gutem Erfolg
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Lili Jaser (Klarinette)
mit ausgezeichnetem Erfolg
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Julia Malkusch (Klarinette) & Selma Gülten (Klarinette)
mit ausgezeichnetem Erfolg
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Felix Rottenegger (Schlagzeug)
mit ausgezeichnetem Erfolg
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Johannes Heubeck (Alt-Saxophon) & Paulina Hauser (Alt-Saxophon)
mit ausgezeichnetem Erfolg
Konstantin Schütt
Konstantin Schütt (Bariton)
mit ausgezeichnetem Erfolg

Neu gewählte Jugendvorstandschaft

Die Jugendvorstandschaft der Stadtkapelle Bobingen wurde am 2. Dezember neu gewählt. Maria Geirhos wurde im Amt der Jugendvorstandsvorsitzenden bestätigt. Franz Thanner übernimmt zukünftig die Aufgabe ihres Stellvertreters. Der Jugendvorstand wird von der Jugendvollversammlung auf ein Jahr gewählt und vertritt die Interessen der Musikerinnen und Musiker der Ohrenwecker und des Jugendblasorchesters. Das Team organisiert die Jugendfahrten und Aktionstage und setzt sich für die Anliegen der Kinder und Jugendlichen ein.

Jugendvorstandschaft Stadtkapelle Bobingen
Die neu gewählte Jugendvorstandschaft

 

Jugendvorstandsvorsitzende Maria Geirhos
Stellvertretender Jugendvorstand Franz Thanner
Schriftführerin Alina Stuck
Kassierer Ludwig Thanner
Beisitzer Konstantin Schütt
Mona Wichmann
Orchestersprecher Jugendkapelle (Juka) Veronika Hoffmann
Mona Wichmann
Orchestersprecher Ohrenwecker (OW) Sophie Bartz
Antonia Wagner

Rückblick 2016 – das „Koi Zeit“-Jahr neigt sich dem Ende zu

Die Stadtkapelle Bobingen blickt auf ein spektakuläres Jubiläumsjahr zurück

Mit einem ökumenischen Festgottesdienst und einem Festakt im Laurentiushaus begann die Stadtkapelle im Februar ihr Festjahr zum 60-jährigen Vereinsjubiläum. Stadtpfarrer Thomas Rauch und Pfarrer Peter Lukas stimmten den Verein mit inspirierenden Worten auf die bevorstehenden musikalischen Höhepunkte ein. Die darauffolgenden Monate mit den Feierlichkeiten zum 31. Bezirksmusikfest werden noch lange in Erinnerung bleiben.

2016 – in Bobingen ein Jahr der Blasmusik

Beim Jugendkonzert bewiesen die jungen Talente des Vereins ihr großartiges Können. Im April lud die Stadtkapelle zu den Wertungsspielen des Bezirk 13 und einem großen Jubiläumskonzert ein und begrüßte zahlreiche Orchester und Zuhörer in der Singoldhalle. Ein weiterer Höhepunkt folgte Mitte Juli. D’Schwarzachtaler aus Waldberg folgten der Einladung der Stadtkapelle und so feierten die beiden befreundeten Kapellen mit einer gemeinsamen Serenade „100 Jahre Bobinger Musikgeschichte“. Bei bestem Sommerwetter lauschten mehr als 600 Zuhörer den eingängigen Melodien, die beide Orchester abwechselnd vortrugen. Am nächsten Morgen feierte Pfarrer Rauch einen Festgottesdienst auf dem Rathausplatz, den die Stadtkapelle umrahmte. Beim anschließenden Frühschoppen sorgten die „Jungen Bobinger Böhmischen“ für die passende Musik zum sonnigen Festtag. Viele Bobinger waren zum geselligen Frühschoppen nach dem Gottesdienst gekommen.

Großer Festumzug am Marktsonntag

Das große Finale des Stadtkapellen-Jubiläums folgte am Marktsonntag während des Volksfests. Hier wurde die Gemeinschaft unter den Musikern und Musikerinnen im Bezirk 13 des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes sichtbar. Von Tönen, Melodien und Rhythmen ganz zu schweigen, standen die Feierlichkeiten zum 31. Bezirksmusikfest ganz im Zeichen von Freundschaft, Harmonie und Lebensfreude. Auch Petrus gab seinen Segen dazu und so versammelten sich die Musikanten der elf Kapellen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Rathausplatz zum Gemeinschaftschor. Ein beeindruckendes Bild bot sich den Zuschauern auch mit der leuchtenden Tuba aus Blüten, die der Verein für Gartenbau, Imkerei und Landespflege Bobingen mit der Stadtkapelle gestaltet hatte. Auf dem liebevoll dekorierten Festwagen der Jungen Bobinger Böhmischen prangte, ebenso wie auf dem Rathausbalkon, der Leitspruch des Festes: „Koi Zeit, Musikprob!“. Unter den begeisterten Blicken der zahlreichen Besucher marschierten die 50 Umzugsgruppen über die Hochstraße am Kirchplatz an der Ehrentribüne vorbei. Den Schaulustigen bot sich ein buntes Spektakel von Trachten über originelle Kostüme, Kutschen und Festwägen. Ein großer Dank gilt allen Vereinen, die sich am Festumzug beteiligt haben sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das so fulminante Festjahr der Stadtkapelle ermöglicht haben.

Großes Finale mit PerisadeStadtkapelle Bobingen Musical

Am ersten November-Wochenende brachte die Stadtkapelle in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bobingen das Märchenmusical Perisade auf die Bühne. In monatelanger Vorarbeit wurden Texte gelernt, Musik geprobt und Szene für Szene ausgearbeitet. Der Fleiß sollte sich auszahlen, denn die Singoldhalle war am Samstagabend nahezu und am Sonntagnachmittag komplett ausverkauft. Der starke Zusammenhalt

Musical Stadtkapelle Bobingen
Schlussapplaus Perisade

zwischen den mehr als 100 Beteiligten – Groß und Klein, Musikern und Schauspielern – und im gesamten Team war auch für die begiesterten Zuschauer spürbar. Für die Stadtkapelle bildeten die Musicalaufführungen den grandiosen Höhepunkt des Festjahres anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums.

Alle Jahre wieder …

… sind wir auf dem Christkindlmarkt vertreten, sowohl musikalisch als auch mit unserem gut besuchtem Glühweinstand. So auch am vergangenen Wochenende. Die köstliche Feuerzangenbowle aus den handgetöpferten Tonbechern mit dem brennenden Zuckerl ist auf dem Bobinger Christkindlmarkt fast schon Tradition. Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die so fleißig an unserem Stand mitgeholfen haben – egal, ob beim Aufbau, Verkauf, Spülen, Tragen oder Abbau.
Für die stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Bobinger Rathausplatz sorgten mit weihnachtlichen Klängen unser Jugendblasorchester und die Stadtkapelle. Zur Sperrstund waren unsere Blechbläser-Ensembles zu hören.

Die Stadtkapelle wünscht eine schöne Adventszeit!

Perisade – eine Prinzessin erobert die Herzen

Ein Hauch von Orient lag am ersten November-Wochenende über der Singoldhalle. Die Stadtkapelle brachte in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bobingen das Märchenmusical Perisade auf die Bühne. Am Eingang empfingen die Kindern und Jugendlichen bereits in prächtigen Kostümen die Musicalbesucher. Bernd Müller begrüßte als Märchenerzähler mit „Salem Aleikum“ das in allen Altersklassen vertretene Publikum in der Singoldhalle. Diese war am Samstagabend nahezu und am Sonntagnachmittag komplett ausverkauft.

Gespannt warteten die Zuschauer auf das, was sich gleich auf der Bühne abspielen sollte. Und auch hinter dem Vorhang war die Spannung groß. Kinder und Erwachsene, Jung bis Alt warteten auf ihren Einsatz. Aufgeregt tummelten sich bereits Marktfrauen, Zofen und Räuber im Backstage-Bereich. Die Mädchen betrachteten stolz ihre schillernden Kleider, während die Jungen noch eher kritisch ihr geschminktes Gesicht begutachten. Für viele war es das erste Mal, dass sie auf einer so großen Bühne im Scheinwerferlicht standen. Doch Angst brauchte abgesehen vom Lampenfieber keiner zu haben, denn das Musical „Perisade“ sollte ein großer Erfolg werden. Schaute man in die Gesichter der Kleinen, die nach ihrem Auftritt hinter den Vorhang huschten, sah man strahlende Augen und ein breites Grinsen.

Nicht nur Lucia Miorin sang sich in der Rolle der selbstbewussten Prinzessin Perisade mit ihrem großen Bühnentalent direkt in die Herzen des Publikums. Auch alle Nebenrollen, die Chorsänger und Statisten verzauberten das Publikum. Gemeinsam mit den älteren Stadtkapellen-Musikern meisterten die rund 70 Kinder die beiden Aufführungen mit Bravur. Die begeisterten Worte der Besucher zeigten, dass sich die vielen Proben sowie die monatelange Organisationsarbeit gelohnt hatten. An diesem Wochenende war jedes Mitglied der Stadtkapelle im Einsatz: ob als Schauspieler, Musiker, Visagist, Kostümbildner, Kulissenverantwortlicher oder Techniker. Mit vereinten Kräften und dank der Unterstützung durch das Kulturamt konnte der Verein das große Projekt „Perisade“ erfolgreich stemmen.

Für die drei künstlerischen Leiter Regisseur Robert Sturm, Chorleiterin Sigrid Pröbstl und den musikalischen Leiter der Stadtkapelle Milos Glückmann war das Musicalprojekt eine Herzensangelegenheit. In monatelanger Vorarbeit wurden Texte gelernt, Musik geprobt und Szene für Szene ausgearbeitet. Der starke Zusammenhalt zwischen Groß und Klein, Musikern und Schauspielern und im gesamten Team war auch für die Zuschauer spürbar. Für die Stadtkapelle bildeten die Musicalaufführungen gleichzeitig den grandiosen Höhepunkt des Festjahres anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums. Mit vielen bunten Erinnerungen und dem Nachhall der orientalischen Klänge verließen die Besucher am Sonntagabend die Singoldhalle und hoffen, dass es irgendwann einmal wieder heißt: „Ihr wollt eine Geschichte hören, kommt, setzt euch zu mir ans Feuer und folgt mir ins Abenteuer“.

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Erinnerungen an den Höhepunkt des Bezirksmusikfests: Gemeinschaftschor & Festumzug am 14.8.2016 in Bobingen

Ein Tag im Musiker-Paradies

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„Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten“ (Gustav Mahler)

Was alles in den Musikern und Musikerinnen im Bezirk 13 des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes steckt, das haben die Stadtkapelle Bobingen und all ihre Gäste am vergangenen Festwochenende bewiesen. Von Tönen, Melodien und Rhythmen ganz zu schweigen, standen die Feierlichkeiten zum 31. Bezirksmusikfest ganz im Zeichen von Freundschaft, Harmonie und Lebensfreude.

Koi Zeit, Musikprob! Das große Finale des Bezirksmusikfests

Auch Petrus gab seinen Segen dazu und so versammelten sich die Musikanten der elf Kapellen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Bobinger Rathausplatz zum Gemeinschaftschor. „Einfach der Wahnsinn“, schwärmte die erste Vorsitzende der Stadtkapelle Manuela Grimme vom beeindruckenden Bild, das sich den Honoratioren auf der Ehrentribüne bot. Ein wahrhaftig schöner Anblick war auch die leuchtende Tuba aus Blüten, die der Verein für Gartenbau, Imkerei und Landespflege Bobingen mit der Stadtkapelle gestaltet hatte sowie der urige und liebevoll dekorierte Festwagen der Jungen Bobinger Böhmischen. Auf deren Wagen prangte – ebenso wie auf dem Balkon des Bobinger Rathauses – der Leitspruch des Festes „Koi Zeit, Musikprob!“. Ein Mann hatte an diesem Sonntag auch allen Grund zur Freude: Bezirksvorsitzender Jürgen Weber strahlte über beide Ohren. So ein Bezirksmusikfest sei immer einmalig, so Weber und dankte den vielen Ehrenamtlichen, die den Umzug im Vorfeld so akribisch geplant hatten.

Neugierig lauschten die Zuhörer dem neu komponierten Bobinger Musikantenmarsch

Den Auftakt am Dirigentenpult lieferte Milos Glückmann (musikalischer Leiter der Stadtkapelle) mit dem Augsburger Land Marsch aus der Feder von Franz Xaver Holzhauser. Einen Höhepunkt bot die Aufführung des eigens für das 31. Bezirksmusikfest komponierten Bobinger Musikantenmarsches. Der 23 Jahre junge Stadtkapellen-Musiker und Nachwuchskomponist Ulrich Thanner hat sich in diesem mitreißenden Marsch verewigt. Am Festsonntag wurde sein Stück von mehreren hundert Musikern gespielt und viele hunderte von Zuhörern spitzten neugierig die Ohren. Reinhold Krebs von der Stadtkapelle hatte die Ehre, bei diesem Marsch zu dirigieren.

Südtiroler Gäste werden kräftig besungen

In unvergesslicher Erinnerung bleibt sicher auch die einzigartige Darbietung des Marsches „Dem Land Tirol die Treue“ zu Ehren der zum Bezirksmusikfest angereisten Gäste aus Südtirol: Textsicherheit bewiesen alle Musikanten auf dem Rathausplatz und sangen aus Leibeskräften dem Vöraner Dirigent Stefan Aichner zu. Die Musikkapelle Vöran und die Stadtkapelle verbindet eine langjährige Freundschaft mit vielen schönen Erinnerungen. Die Freunde am Jubiläums-Wochenende zu Gast zu haben, war für die Stadtkapelle eine ganz besonders große Freude. Auch deren Obmann Klaus Innerhofer staunte auf der Ehrentribüne, zu welch großem Fest ihre Kapelle an diesem Wochenende angereist war. Beim „Laridah“ durfte auch die stellvertretende ASM-Präsidentin und Marschmusik-Beauftragte Monika Fleschhut den Taktstock schwingen und schlussendlich folgten die obligatorische Bayern- und Deutschlandhymne unter dem Dirigat von Jürgen Weber und Rudi Seitz.

Jubel für Umzugsteilnehmer und Fahnenträger

Unter den begeisterten Blicken der zahlreichen Festbesucher marschierten die rund 50 Gruppen über die Hochstraße am Kirchplatz ins Festzelt der Familie Lanzl ein. Den Schaulustigen bot sich ein buntes Spektakel von Trachten über originelle Kostüme, Kutschen und Festwägen. Im Zelt wurden die Fahnenträger der Vereine herzlich von Manuela Grimme begrüßt und beim Fahneneinzug beklatscht. Während der anschließenden geselligen Stunden sorgte die böhmische Besetzung der Stadtkapelle unter der Leitung von Andreas Müller für Stimmung.